Reingezapped: Kinokolumne mit Thomas Gottschalk

Als ich die Tage mal abends noch etwas unschlüssig durch die Fernsehkanäle gezapped habe, bin ich doch glatt bei Tele 5 hängen geblieben. Eigentlich ist das ja überhaupt nicht mein Sender. Was mich trotzdem fasziniert hat? Dort plauderte in gewohnt eloquenter Manier Thomas Gottschalk über den Film When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel.

Mal ganz abgesehen vom Inhalt dieser Kritik konnte man im Vergleich mehr Ausschnitte sehen als dies in normalen Kinosendungen der Fall ist. Das wollte ich dann aber mal genauer wissen. Die Website des Senders hat mir verraten, dass die wöchentliche Sendung am Mittwochabend „Gottschalks Filmkolumne – ich liebe Kino“ heißt. Diesen Begriff in Google eingegeben findet man schnell heraus, dass es zurückliegende Folgen bei YouTube als Konserve zum Nachhören gibt.

Hört man in die Kolumne hinein, so nutzt Gottschalk sein zweites Standbein in den USA sowie seinen Promistatus und die persönliche Beziehung zu einigen Hollywood-Größen, um dem Zuschauer einen tieferen Einblick in die Welt der Stars und Sternchen zu gewähren. Aber er scheut sich auch nicht, ganz private Einsichten und Vorlieben von sich und seiner Frau preiszugeben.

Und bei der Besprechung des aktuellen Films kommt er sogar zu einem überraschend selbstkritischen Fazit: Den Film müsse man nicht sehen, man könne ihn aber sehen, wenn man die Frau mit der man geht besonders mag und sich keine Rom-Reise leisten könne. Da verhalte es sich ebenso wie mit seiner Sendung – auch diese könne man sehen, müsse aber nicht…

Irre ich mich oder gab es da mal eine ähnliche Sendung im ZDF – nur ohne den Kinohintergrund? Auch hier wurde der Zuschauer ins Domizil der Gottschalks in Malibu eingeladen und durfte ein bißchen am Glamour teilhaben.

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