Enter The Survival Horror in 3D

Ein Horrorspektakel, ein musikalisch imposant untermaltes Ballerinferno und zudem eine Dauerwerbesendung für die wundervolle Milla Jovovich, dies alles ist „Resident Evil: Afterlife“,  die 4. Realverfilmung der Resident Evil-Reihe, die bereits am 16. September 2010 in den deutschen Kinos gestartet ist. Gefilmt wurde unter der Regie von Milla Jovovichs Ehemann Paul W. S. Anderson mit dem von James Cameron für „Avatar“ entwickelten Fusion Camera System, mit Zeitlupen- und Freezframe-Effekten, die in 3D-Format eine wirklich atemberaubende Wirkung entfalten – „Resident Evil: Afterlife“ ist ein von Resident Evil-Fans gefeiertes, äußerst schlichtes Horrorspektakel und zudem der Auftakt einer neuen Resident Evil-Trilogie.

Resident Evil ist eine von Shinji Mikami erdachte Videospielreihe, die am 22. März 1996 unter dem Titel „Biohazard“ auf dem japanischen Markt ihren Anfang fand. Rund eine Woche später wurde das Spiel auch in Nordamerika veröffentlicht, es folgte der europäische Markt im August 1996. Resident Evil gilt als Inbegriff des Survival Horror, ein Computerspiel-Genre bei dem der Spieler im Rahmen einer Horror-Geschichte Kämpfe mit unheimlichen Getalten und Kreaturen bestreiten und nebenher mehrere Rätsel lösen muss. Der Satz „Enter The Survival Horror…“ („Betritt den Überlebenshorror…“)  wird bei dem ersten Spiel namens „Resident Evil“ während des Ladevorgangs eingeblendet und bereitet von jeher die Spieler auf die wichtigsten Aspekte des Genres vor. Der neuste Kinofilm scheint sich mit seinen zahlreichen Anspielungen auf Inhalte der Konsolenspielreihe wieder primär an die zahlreichen Fans der Software zu richten. Der Film bietet vor allem Parallelen zum Videospiel Resident Evil 5: Der aus dem Spiel bekannte Zwischengegner, ein Henker mit Kapuze und einer riesigen Axt, hat einen Auftritt im Film und die mit dem Virus infizierten Menschen und Hunde können, wie bereits aus Resident Evil 5 bekannt, die Unterhälfte ihrer Gesichter spalten und tentakelähnliche Arme herausstrecken.

Die Handlung des neuen Schockers setzt ein Jahr nach dem Vorgänger „Resident Evil: Extinction“ ein und spielt im fernen Japan, wo die Umbrella Corporation unterirdisch weiterhin am T-Virus forscht, während die Städte längst von den Zombies überrannt wurden. Alice, gespielt von Milla Jovovich, hat einst die Infektion mit dem T-Virus, welcher jeden Menschen in einen Zombie verwandelt, als einzige überstanden. Stattdessen verlieh das Virus ihr Superkräfte. Albert Wesker ist der Kopf  der Umbrella Corporation, der wichtigster Gegenspieler in den Videospielen für die Fans und seit Resident Evil – Extinction auch in den Filmen eine bekannte Figur. Weiter möchte ich die Story an dieser Stelle nicht ausführen, denn ehrlich gesagt erscheint dies auch nicht dringend notwendig.  Den Kinogängern welche sich bisher thematisch mit der Resident Evil-Reihe nicht auseinandersetzen wollten oder konnten sei gesagt dass die Handlung eh nur dem Zweck dient die brilliant inszenierten Actionszenen einigermaßen sinnvoll aneinander zu reihen.

An dieser Stelle empfehle ich allen Kinogängern allein aufgrund der visuellen Erfahrung, welche man auf keinen Fall verpassen sollte, nun einfach Folgendes zu tun:

„Enter The Survival Horror…“

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